Domenica Niehoff tot

Domenica Niehoff ist tot. Sie war wegen massiven Kreislaufproblemen auf der Intensivstation eines Krankenhauses in Hamburg behandelt worden, hat ihren Kampf aber verloren und verstarb nun mit 63 Jahren.

Domenica Niehof? Nie gehört? Ich auch nicht. Domenica Niehof hat als Prostituierte gearbeitet. Ansich ja nichts besonderes, aber sie hat sich als eine der ersten öffentlich geoutet, wie das neudeutsch ja so schön heißt, und war deswegen oft zu Gast in diversen Talkshows im Fernsehen. Sie setzte sich für die Rechte der Prostituierten ein, immerhin eines der ältesten Gewerbe der Menschheit.

Ihre Beliebtheit in den Talkshows war sicher nicht zuletzt ihrer wohlkalkulierten Offenheit, sowohl kleidungsmäßig als auch themenmäßig, geschuldet.

Domenica Niehof hat ein bewegtes Leben geführt. Sie lebte im Waisenhaus, heiratete einen Bordellbesitzer, wobei dieser sich dann irgendwann umbrachte. In Hamburg und München ging sie dann dem horizontalen Gewerbe nach. In Hamburg natürlich in St. Pauli.

Nach dieser wohl eher wilden Zeit schaffte sie den Absprung zur Sozialarbeiterin, gastierte auch im Theater und sie gab auch die (seriöse) Pensionswirtin in der Eifel. Im vergangen Jahr zog sie dann wieder auf den Kiez, wo sie nun auch ihr Leben beendete.

Familiendrama mit drei Toten geklärt

Vor ein paar Tagen stand in der Zeitung, daß in Hattingen scheinbar ein Vater seine Frau und seine jüngste Tochter mit dem Messer erstochen hat und dann sich selbst ebenfalls umbrachte. Zumindest sah es auf den ersten Blick so aus, als die ältere Tochter nachhause kam und vermutlich den Schock ihres Lebens erlebte, als sie ihre Familie im Keller fand.

Das der Vater nicht nur scheinbar, sondern auch tatsächlich der Täter ist, gilt laut einem Zeitungsbericht von heute im KSTA als geklärt.

Offenbar hatte die Frau “einen Jugendfreund wiedergetroffen”, so ein Staatsanwalt und dann ist die alte Liebe wohl wieder aufgeflammt und die Ehefrau wollte ihre jetzige Familie verlassen und aus dem gemeinsamen Haushalt ausziehen.

Diese Pläne seinen dem Vater wohl schon längere Zeit bekannt gewesen und zuletzt konnte er wohl nicht mehr anders.

Die absolut Leidtragende ist natürlich die übriggebliebene 15jährige Tochter, die unter psychologischer Betreuung steht. Aber das Trauma wird sie wohl immer verfolgen.

JaJa alte Liebe aufwärmen endet schon mal äußerst übel.

Mariana Bridi da Costa

Zweifache Miss-World-Wahl-Teilnehmerin (was ein Wortungetüm) Mariana Bridi da Costa ist anscheinend Ende letzten Jahres mit einem mächtig gefährlichen Backterium infiziert worden, weswegen ihr jetzt sowohl beide ArmeHände als auch beide Beine Füße amputiert worden sind.

Anscheinend wurde zuerst eine falsche Diagnose gestellt, somit die Bakterien wohl genügend Zeit hatten, sich auszubreiten.

Der Erreger, Pseudomonas aeroginosa, findet sich überall, wo es feucht ist. Zum Beispiel in feuchten Böden, aber auch in Wasserleitungen und somit auch in Waschbecken u.ä. (Wikipedia)

Mariana Bridi da Costa ist in einer Klinik in Brasilien und wird künstlich beatmet, liegt also im (künstlichen) Koma?

Quelle

Und hier noch was zum Erreger Pseudomonas aeroginosa: Klick

Nachtrag 25.01.2009: In der Nacht auf den Samstag um drei Uhr etwa ist das zwanzig Jahre alte Model Mariana Bridi da Costa an den Folgen ihrer schweren Erkrankung verstorben. Die Amputation der betroffenen Gliedmaßen hat wohl nichts mehr genützt. Müssig die Frage, ob sie überlebt hätte, wäre die richtige Diagnose eher gestellt worden. Außerdem, wenn das stimmt, was noch alles entfernt werden mußte im Verlauf der Krankheit, dann ist es wohl besser so, wie es gekommen ist, auch wenn das vielleicht hart klingt.

Andererseits, wie schon richtig erwähnt wird in den Kommentaren, es erkranken und sterben immer Menschen und kein Hahn kräht danach. Aber wer im Rampenlicht steht (mehr oder weniger) der erhält halt mehr Aufmerksamkeit. So ist das Leben wohl.

Böse Falle Kamera

Da wurden die Mädels wohl böse erwischt, als sie sich fotografierten – nackt – vermutlich mit dem Handy – und die Bilder dann an ihre Freunde schickten.

Sie kassierten nun eine Anzeige wegen Kinderpornographie.

Was war passiert?

Zwei Mädels, etwa 16 Jahre alt, fanden es offenbar spannend, Nacktbilder von sich zu schießen und dann per Handy an Freunde zu senden. Nach normalem dafürhalten nichts verwerfliches, wenn, ja, wenn man nicht in den USA lebt.

Dann endet sowas nämlich übel.

Wenn man sein Handy im Unterricht nutzt, ist doch bestimmt auch verboten, besonders, wenn es einem dann vom Lehrer abgenommen bekommt. Der Lehrer hatte wahrscheinlich Langeweile oder war einfach nur neugierig, jedenfalls hat er – wie auch immer – die Nacktfotos auf dem Handy gefunden und wohl sofort die höhere Gewalt angerufen.

Die Polizei ermittelte und fand eine weitere Schülerin, die ebenfalls Nacktfotos von sich gemacht hatte – pfui teufel! – und einige (Mit-)Schüler, die in den Genuß der Bilder gekommen waren.

Normalerweise, wie schon gesagt, sollte das kein Thema sein, aber die Mädels haben nun eine Anzeige wegen Verbreitung von Kinderpornographie am Hals und die Jungs eine wegen Besitzes von Kinderpornografie.

Leute, räumt die Bilderalben weg, da sind bestimmt auch noch Nackedeis drin zu finden!

Wie krank muß man sein?

Quelle

Ob der Lehrer nun auch wegen Verletzung der Privatsphäre dran ist (durchstöbern eines Mobiltelefons)?

Tochter verkauft für Geld, Bier und Lebensmittel?

Wie die schnelle Zeitung vom Rhein berichtet, hat ein 36jähriger Vater in San Francisco seine 14jährige Tochter an einen Achtzehnjährigen Mann als zukünftige Ehefrau verkauft. Also so eine Art Mitgift, nur andersherum.

Aufgeflogen ist der Handel, weil der junge Mann nicht zahlen wollte, und der Vater sich daraufhin bei der Polizei beschwerte. Wie doof unbedarft kann man nur sein?!

Jetzt sitzt der Vater wohl erst einmal in Haft und das Mädchen ist in den Schoß der Familie (dem Rest) zurückgekehrt.

Als Preis für den Handel waren 16.000 Dollar, 100 Kisten Bier (in einer anderen Quelle ist von 160 Kästen die Rede und Wein und Sprudel) und ein paar Pakete Fleisch (a wieviel Kilo?) ausgehandelt worden.

Quelle: klick

Etwas mehr und vermutlich präziser steht es im Stern: klick

Dort wird der Hintergrund des Handels auch deutlicher und eher nachvollziehbar. Beide Männer nämlich stammen offenbar aus Mexiko, wo solche Handel (noch?) üblich sind. Wie früher, als noch Kamele in der Wüste verteilt wurden. Dann kann von einem Verkauf jedenfalls wohl nicht mehr wirklich die Rede sein. Pech halt für den Vater, daß er nicht mehr in Mexiko lebt, sondern in Kalifornien.